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Sauberhaftes Homeoffice

Sauberkasten, 14. Januar 2021


Da wir alle durch Corona gerade sehr viel Zeit Zuhause verbingen (müssen), sollten wir jetzt besonders auf Ordnung und Sauberkeit im Haushalt achten. Denn das steigert unser Wohlbefinden und hilft uns produktiv im Homeoffice zu bleiben.

Hier erfährst du, wie du dein Zuhause und Homeoffice mit einfachen Tricks ordentlich und sauber halten kannst.


Um den stundenlangen Großputz zu vermeiden, basieren die meisten Strategien auf Prävention: Sorge vor und schaffe regelmäßig Ordnung und Sauberkeit, bevor das Chaos entsteht.



strategie #1
alles hat seinen festen platz

Wenn Dinge ihren festen Platz in der Wohnung haben, entsteht weniger Unordung. Nach dem Benutzen sollte man die Sachen auch gleich wieder an ihren Platz zurücklegen. Der perfekte Platz für ein Teil ist genau da, wo du es am häufigsten benutzt. So musst du zukünftig auch nicht mehr lange danach suchen.

Haben Neuanschaffungen noch keinen Platz, liegen sie herum und verursachen Unruhe. Sorge dafür, dass alles, was neu in deinen Haushalt kommt, einen eigenen Platz zugewiesen bekommt.


  • Laptop nach dem produktiven Homeoffice-Tag nicht auf dem Küchentisch liegen lassen, sondern ihn lieber in seine Tasche stecken – so kann man auch besser abschalten und den Feierabend genießen
  • Schuhe nach dem wohlverdienten Spaziergang ins Schuhregal räumen oder auf die vorgesehene Fussmatte stellen und nicht im Flur herumstehen lassen (Achtung, Stolpergefahr!)
  • Post nicht auf der Kommode im Flur stapeln, sondern nach dem Öffnen gleich abheften oder entsprechend entsorgen
  • Schwamm nach dem Benutzen auswaschen, auswringen und zum Trocknen gleich wieder an seinen Platz legen (so saubert er auch länger)




strategie #2
einen handgriff jetzt statt drei handgriffe später

Erledige alles, was nur wenige Minuten dauert, sofort. So vermeidest du, dass sich die Hausarbeit unnötig auftürmt. Je mehr du zwischendurch schnell erledigen kannst, desto weniger Arbeit bleibt übrig und desto mehr Freizeit hast du.


  • Nutze jeden Gang in einen anderen Raum um herumliegende Dinge dahin zu bringen, wo sie hingehören (fester Platz)
  • Was du benutzt hast und nicht mehr brauchst, gleich wieder wegräumen
  • Leere Toilettenpapierrolle direkt in den Papiermüll tun
  • Saubere Wäsche gleich legen und in den Schrank räumen
  • Dreckiges Geschirr sofort nach dem Essen abwaschen oder in den Geschirrspüler räumen
  • Verkleckertes und Verkrümeltes gleich aufwischen, denn je frischer es ist desto leichter lässt es sich entfernen (sollte Verkleckertes doch mal etwas fester geworden sein, hilft sicherlich dein selbst gemachter Orangenreiniger!)




strategie #3
tägliche routinen einüben und nutzen

Aus Strategie #2 kannst du kleine Routinen entstehen lassen. Routinen können für dauerhafte Ordnung und Sauberkeit sorgen. Oft ist es nicht mehr, als sich kleine, schnelle Handgriffe anzugewöhnen. Je nach Vorlieben kannst du dir diese Routinen morgens, abends und / oder zwischendurch angewöhnen.


  • Bett jeden Morgen aufschütteln, schön machen und dabei lüften
  • Wasser von der Duschwand nach dem Duschen abziehen und die Badarmaturen nach dem Zähneputzen trocken wischen
  • Getragene Klamotten abends wegsortieren oder in den Wäschekorb legen
  • Nimm dir jeden Tag nur 10 Minuten Zeit um Ordnung zu schaffen. Zum Beispiel den Arbeitsplatz zum Feierabend aufräumen oder das Kinderzimmer täglich aufräumen. Stell dir dafür einen Timer und nach 10 Minuten hörst du einfach auf.
  • Vor dem ins Bett gehen noch einmal kurz Ordnung schaffen, damit du am nächsten Morgen wieder gut gelaunt starten kannst



strategie #4
eins nach dem anderen

Beende ein Projekt, bevor du ein neues beginnst. Gerade bei langwierigeren Aufgaben und Projekten kann es passieren, dass man zwischenzeitlich die Lust verliert und lieber etwas anderes beginnen möchte. Dabei besteht die Gefahr, dass unvollendete Dinge liegen bleiben, frustrieren und Unordnung verursachen – und zwar nicht nur in der Wohnung, sondern auch im Kopf. Versuche darum, eine größere Aufgabe nach der anderen zu bewältigen.


  • Regale anschrauben, die im ersten Lockdown bestellt wurden und nun schon lange in einer Ecke warten
  • Musikanlage inklusive Plattenspieler endlich richtig anschließen (Sind nicht Winter und Lockdown die beste Gelegenheit alte Platten wieder heraus zu kramen?)
  • Angefangene kreative Projekte (z.B. das Fotoalbum vom letzten Urlaub, das erste selbst gestrickte Stirnband oder der neue Makramee-Wandbehang) beenden



Sollte es doch passieren, dass du ein Projekt nicht beenden kannst (z.B. weil du auf eine Freigabe einer anderen Person wartest oder weil dir etwas fehlt, aber die Geschäfte geschlossen sind), dann überleg dir ein Ordnungssystem dafür. Lege einzelne Schuber, Schütten oder Boxen für das jeweilige Projekt an.




strategie #5
sortiere aus, was du nicht brauchst

Sei knallhart und hinterfrage, was von deinen Dingen du wirklich benötigst. Gerade jetzt hast du die Zeit dafür! Verschenke, verkaufe oder entsorge die Dinge, die eigentlich nur Ballast sind. Denn: Was nicht da ist, muss nicht aufgeräumt, geputzt und gepflegt werden.


  • Lange nicht getragene Kleidung oder Schuhe
  • Unbenutzte Küchenutensilien (z.B. den Pizzaschneider oder Käsehobel, die man eigentlich nie nimmt, da sie sowieso nicht funktionieren)
  • Gut gemeinte, aber verfehlte Geschenke von Weihnachten
  • Bücher, die dich gar nicht (mehr) interessieren
  • Längst ersetzte elektronische Geräte (Funktioniert die Digicam eigentlich noch?)


Aufräumen und Putzeinsatz voneinander trennen

Ein Gedankenanstoß möchten wir dir noch mit auf dem Weg geben: Beim lästigen Großputz musst du vorher immer aufräumen. Gewöhne dich jedoch an den Gedanken, dass Aufräumen und Putzen nicht zwingend zusammen erledigt werden müssen. Schaffst du regelmäßig eine Grundordnung und -sauberkeit, dann ist auch der Putzeinsatz in kurzer Zeit erledigt.




Zum Schluss haben wir noch ein paar ordentliche Leseempfehlungen für euch:

Wir hoffen unsere Strategien zur positiven Putzvermeidung konnten euch ein bisschen inspirieren und motivieren die dunkle Jahreszeit sinnvoll zu nutzen. Was sind eure Strategien, um Wäscheberge, Ramschecken und Co. zu vermeiden?



Macht es euch gemütlich und bleibt gesund!

Euer Sauberkasten-Team

Bildquellen:
Titelbild: Photo by Catherina Schürmann 
on Unsplash




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