Bunt bemalte Sauberkästen

Unser Sauberkasten hat sich passend zur Faschingszeit bunt angeschminkt!

Nein, im Ernst – bei unserem Crowdfunding im August 2017 konnte man auch individuell bemalte Sauberkasten vorbestellen. 3 Personen haben dies getan und ganz eigenen Wünsche zum Aussehen ihres Sauberkastens an uns geäußert.

Natürlich wollen wir euch die Ergebnisse nicht vorenthalten:
 

Nr. 1 – der Vintage-Kasten

Der erste individuelle Sauberkasten sollte einen Vintage-Look erhalten. So wurde er auf alt getrimmt und das Sauberkasten-Logo mit einem alten Blechschild eingerahmt.
 


 

 
Die neue Besitzerin hat sich auf jeden Fall sehr darüber gefreut! 🙂

 

Nr. 2 – Die Zahl 69

Dieser Sauberkasten sollte mit der Lieblingszahl seines neuen Besitzers verziert werden. Außerdem wurde er passend zur Badeinrichtung gelb angestrichen.
 

 

 
Das war Liebe auf den ersten Blick! <3

 

Nr. 3 – Rock´n´Roll Jonny

Den dritten Sauberkasten haben wir mit dem Design der Rock-Band “Venterra” geschmückt. Venterra-Gitarrist Jonny hat sogar extra Träger im Leo-Style an seinem Sauberkasten bekommen! Wie cool ist das denn!? 😀
 

 

 

 

 
Uuui, so ein stolzer Sauberkasten-Besitzer!

 


 

 
Na, welcher gefällt euch am Besten? 😉
Wenn auch ihr euren Sauberkasten bunt anmalt, dann lasst es uns wissen und sendet uns ein paar Bilder zu! Wir sind gespannt!
 

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Jahresrückblick 2017

Wir möchten uns in diesem Beitrag gern noch einmal an die Highlights des vergangenen Jahres erinnern und mit euch zurück blicken.

 

Lieferanten, Kosten und Optimierung

Gestartet wird damit, dass wir vor ziemlich genau einem Jahr viel telefoniert und recherchiert haben. Es galt geeignete Lieferanten zu finden, Preise für den Sauberkasten zu kalkulieren und funktionierende Rezepte zu entwickeln. Außerdem wurde unser Holzkasten, welcher dem Sauberkasten seinen Namen gibt, zusammen mit Produktdesigner Florian Rapp optimiert.

 

 

Bye, bye SIL

Nachdem wir im Herbst 2016 ein Gründerstipendium im Social Impact Lab Leipzig bekommen haben, hieß es im Mai 2017 schon wieder: “Tschüssi, Social Impact Lab Leipzig!” Acht Monate Lab waren vorbei. Wie im Flug verstrich die Zeit. Viel haben wir gelernt und den Sauberkasten super weiter entwickelt. Mit Zertifikat in der Hand, ging es nun (vorwiegend) alleine weiter, denn bei schwierigen Fragen, steht das Lab auch weiterhin mit Rat zur Seite 

 

Vorbereitung Crowdfunding

Video konzipieren, drehen, schneiden, nachbearbeiten…, Postkarten, Flyer, Dankeschöns designen, fotografieren und und und – die Liste für die Crowdfunding Vorbereitungen schien unendlich und der Starttermin rückte immer näher 😰. Doch das Sauberkasten-Team hat sich bewährt und alles pünktlich fertig bekommen – zum Glück! 

 

Offizielle Gründung 25.07.2017

Solange wurde darauf hingearbeitet, dann war es endlich so weit – ein Tag vor Start des Crowdfundings sagten Jette und Jeanette “JA” zum Sauberkasten und zur Gründung ihres ersten eigenen Unternehmen! Das war wie eine kleine Hochzeit für uns 😀

 

Crowdfunding

Endlich war es soweit, am 26.07.2018 startete unser Crowdfunding – man waren wir aufgeregt! Nach einem super Start, nahm die Teilnahme jedoch allmählich ab. Wir verteilten Postkarten, waren in den Medien und nun sollten wir nicht mal unser Ziel die 30.000€ erreichen?! Doch unsere Fans meinten es gut mit uns und nach einem Gefühls-tsunami hatten wir Gewissheit: über 42.000€ wurden gesammelt!  Wir waren stolz, glücklich und wussten nicht wohin mit unseren Freude! Mehr dazu könnt ihr in DIESEM BLOGBEITAG nachlesen.

 

 Sauberkasten-Produktion

Nachdem Crowdfunding setzten wir alles in Bewegung: unsere Lieferanten erhielten ihre Aufträge und produzierten los. Auch in der Lebenshilfe Leipzig e. V. zog der Sauberkasten immer mehr ein und von Woche zu Woche wurden die Mitarbeiter in den Abläufen sicherer und alle notwendigen Vorrichtungen zum einfacheren Arbeiten fertig. Damit standen auch immer wieder neue Herausforderungen an, die nach Lösungen verlangten. Wieder wurde es turbulent… mehr dazu kannst du in DIESEM BLOGBEITRAG nachlesen.

 

Wir packen das!

Vorweihnachtszeit – aber von Besinnlichkeit keine Spur. Krankheit und Urlaub zogen in unserer Partnerwerksatt der Lebenshilfe ein und Mitarbeiter fielen aus. Langsam wurde es klar: bis Weihnachten werden nicht alle Bestellungen versendet sein. Was für ein Schock! Unser Planziel war schon Monate überschritten und jetzt auch noch bis nächstes Jahr warten?! Nein, das kam nicht in Frage. Also wurden die Ärmel hochgekrempelt und an zwei Samstagen selbst gepackt  sodass alle Bestellungen des Crowdfundings noch 2017 bei ihren neuen Besitzern ankamen! Mehr dazu gibt es HIER >>>

 

Was für ein Jahr!

Wir freuen uns nun auf 2018! 🙂

 

 

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Erfolgreiches Crowdfunding

Wir haben uns getraut und gecrowdfundet!

Ganze 4 Wochen lief unsere Kampagne bei Startnext. 750 Unterstützer*innen haben 770 Sauberkasten-Vorbestellungen möglich gemacht und insgesamt haben wir unglaubliche 42.108 Euro eingesammelt!

Das ist der absolute Wahnsinn und wir hätten uns nicht erträumen lassen, so ein tolle Ergebnis zu erzielen! Wir sind so stolz und überglücklich, dass uns so viele Menschen bei unserem Crowdfunding unterstützt, Sauberkästen vorbestellt und die allererste Sauberkasten-Produktion möglich gemacht haben.

Vielen lieben Dank an alle Unterstützer*innen!

 

Hier geht´s zur Crowdfunding-Kampagne: www.startnext.com/sauberkasten

 

Mehr Insider-Wissen zum Thema “Crowdfunding” erzählen wir in unserem Interview mit unserem Crowdfunding-Coach Ernst Neumeister:

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Sauberkasten – wie alles begann, 1/2

Die Bachelorarbeit als Grundlage

Hey, ich bin Jeanette und ich studiere Integriertes Design an der Hochschule Anhalt in Dessau. Im Herbst 2015 stand meine erste große Prüfung bevor: die Bachelorarbeit. Da ich mich zeitgemäß besonders für Umweltthemen und Nachhaltigkeit interessiere, sollte meine Arbeit auch in diese Richtung gehen. 

So richtig konnte ich jedoch kein genaueres Thema greifen und stellte mich anfangs sehr schwer damit. Meine Prüfer empfahlen mir, nicht in all zu großen Dimensionen zu denken und erst einmal bei mir selbst anzufangen. Denn gerade im Alltag ist es wichtig, auf die scheinbaren Kleinigkeiten zu achten. So lautete meine Bachelorthesis: „Nachhaltiger Alltag? Ein neuer Blick auf alte Gewohnheiten“.

Mit diesem Titel stiefelte ich los. Hm? …ich wusste zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht auf was meine Arbeit hinauslaufen würde. Würde es ein Aufklärvideo mit Weltuntergangsszenarien oder eher eine aktivierende Kampagne für ein bewussteres Leben werden?

 

Ich begann meinen Alltag zu reflektieren und setzte mich mit der Fülle der Produkte auseinander die mich täglich umgeben. Bei Lebensmitteln und Kosmetikprodukten achtete ich bereits darauf, was ich konsumierte. Aber bei Produkten die nicht direkt an meinen Körper kommen, wie Wasch- und Reinigungsmittel, da hatte ich keine Ahnung was genau da eigentlich alles drin steckt. Ein kurzer Blick auf die Reinigerflaschen und ….äh… viele Fragezeichen in meinem Kopf! Ich las Sammelbegriffe oder chemische Bezeichnungen mit denen kaum jemand etwas anfangen kann. Nach kurzen Recherchen stellte ich entsetzend fest, wie viele Schadstoffe sich dahinter verstecken! Alle sehr gefährlich für Mensch und Umwelt! 

 

Doch was gibt es für Alternativen, fragte ich mich. Teure Bioreiniger vielleicht, bei denen ich aber auch nicht so richtig weiß was da wirklich drin steckt oder doch die guten alten Hausmittel aus Omas Zeiten, wo es für jede Art von Fleck einen anderen Tipp gibt?

 

 

Nach weiteren Recherchen im Netz fand ich heraus, dass man Reinigungsmittel auch einfach selbst herstellen kann. Das klang interessant und ich probierte es direkt aus. Das sah dann erstmal so aus (etwas unschön für meinen Geschmack):

 

Die Reiniger funktionierten sehr gut und erfüllten den gleichen Zweck wie fertig gekaufte. Das einzige Problem war, dass das Recherchieren der Rezepte sowie das Besorgen der Zutaten (vorallem in den richtigen Mengen) umständlich und zeitaufwendig war. Nur wirkliche Liebhaber würden dies auf Dauer machen. Aber für die Allgemeinheit ist das noch immer keine richtige Lösung…

 

Ich las inzwischen ein Buch von Harald Welzer „Selbstdenken, eine  Anleitung zum Widerstand“. Er sagt, wenn man eine wirkliche Veränderung in der Gesellschaft erzielen möchte, hilft es nicht die Menschen mit erhobenem Zeigefinger zu ermahnen und mit den Problemen unserer Zeit zu erdrücken. Man sollte Alternativen anbieten und die Leute zum eigenen Handeln anregen. Dieser Gedanke hatte mich sehr inspiriert.

Ich suchte nach einer Lösung, um das Selbstherstellen von Wasch- und Reinigungsmitteln zu erleichtern und für mehr Menschen zugänglich zu machen: ein Set wo alles drin ist, was man benötigt! Einfache Rezepte, Zutaten in den passenden Mengen und nützliches Zubehör. Der Sauberkasten war geboren 🙂

 

Was hat das jetzt nochmal mit einem Designstudium zutun? Designer analysieren Sachverhalte und arbeiten Probleme heraus, welche sie dann mit verschiedenen Kreativmethoden lösen. Das entwickeln von neuen Konzepten fällt in den Aufgabenbereich eines Designers. Das Produkt benutzerfreundlich zu gestalten und ja… es auch noch gut aussehen zu lassen, natürlich auch 😉

Ich entwickelte zu meinen Kerngedanken ein komplettes Erscheinungsbild mit Verpackungen, Etiketten, Rezeptübersicht, Flyer, Illustrationen, Farben, Name, Logo und gab dem Sauberkasten seinen Charakter. Innerhalb von 10 Wochen entstand so der erster Prototyp und die Basis für den Sauberkasten, …der vielleicht auch bald euch gehört 😉

 

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei meinen beiden Prüfern Frau Prof. Brigitte Hartwig und Herr Prof. Dr. Michael Hohl bedanken!  Sie haben mir viel guten Input gegeben, mich aber trotzdem meinen eigenen Weg gehen lassen.

 

Wie gings dann weiter? Hier gehts zum 2. Teil dieses Blogbeitrags.
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